… etwas persönlicher

Corona-Virus – Auswirkungen auf unsere Arbeitsweise

Auch wir müssen uns und Sie schützen. Deshalb haben wir vorübergehend einige Änderungen eingeführt. 

  1. Termine nur nach telefonischer Absprache.
  2. Vorsorgegespräche halten wir bevorzugt auf elektronischem Wege ab (die Möglichkeiten sind weiter unten aufgelistet), aber auch Besuche in unserem Büro sind nach Absprache möglich. 
  3. Wenn ein Todesfall eingetreten ist, sollte auch hier das Beratungsgespräch nach Möglichkeit auf elektronischem Wege abgehalten werden (siehe unten). Ansonsten sollten maximal ZWEI Angehörige, nach Terminabsprache, zum Gespräch zu uns ins Büro kommen. 
  4. Auch bei Trauerfeiern gibt es noch Einschränkungen. Diese werden auch immer wieder angepasst. Zur Zeit ist es unseres Wissens nach so, dass die Teilnehmerzahl theoretisch nicht beschränkt ist, die Abstandsregeln eingehalten werden müssen, sowie eine Bedeckung von Mund und Nase erfolgen muss. Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Masken stellen wir gerne kostenlos als Service zur Verfügung. 
    Berücksichtigt werden muss, dass die Kapazität der Trauerhallen durch die Abstandsregelungen stark eingeschränkt ist. Außerdem muss eine Anwesenheitsliste geführt werden. Unsere Empfehlung deshalb: Halten Sie die Trauerfeier doch im intimeren, familiären Rahmen ab. Dadurch wird das Ansteckungsrisiko minimiert und der Stressfaktor für Sie sinkt erheblich. Gerne beraten wir Sie zur persönlichen Gestaltung solch einer Trauerfeier. 

Uns ist bewusst, dass das zum Teil harte Einschränkungen sind. Doch leider können auch wir an den gegebenen Umständen nichts ändern – wir können nur das Beste daraus machen. 

Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Möglichkeiten anbieten, wie Sie mit uns auf elektronischem Wege kommunizieren können:

Erstkontakt: 06641 – 2208

Danach können wir Ihnen folgende Möglichkeiten der Videotelefonie, bzw. der Videokonferenz anbieten:

WhatsApp: 0172 – 100 32 89
FaceTime: 0172 – 100 32 89
Skype: live:zielke_27
ZOOM: 806 657 6764

Übrigens können wir über Zoom auch eine Trauerfeier live streamen, damit auch Freunde oder entferntere Verwandte „dabei“ sein können. 

Und Sie können uns auch online beauftragen: Auf bestattungenherrig.de finden Sie unseren Online-Shop, auf dem Sie sich eine Bestattungsvariante aussuchen können. 

Gerne beraten wir Sie! Rufen Sie uns an – wir schaffen auch das gemeinsam zu bewältigen. Denn wir sind an Ihrer Seite, wenn Sie uns brauchen – auch wenn ein Sicherheitsabstand vorgeschrieben ist. 

 

Familie Zielke ist gerne für Sie da!

Herrig Bestattungen e. K. 
Inh. Daniel Zielke
Verbandsgeprüfter Bestatter 
Zertifiziert vom Bestatterverband VuB
Zertifiziert als 1. Demenzfreundlicher Bestatter in Osthessen

1. Vorsitzender im Bestatterverband: Verband unabhängiger Bestatter e.V.

Beratungsbüro:
Rockelsgasse 31 
36341 Lauterbach
Telefon: 06641 / 22 08
Mobil: 0172 / 100 32 89
Fax: 06641 / 26 38

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In den schwersten Stunden ist es beruhigend, einen verlässlichen Partner an seiner Seite zu haben. 

Unser Anspruch an unsere Arbeit ist, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen. 

Dafür sind wir mit unserem Familienunternehmen jederzeit für Sie da, wenn Sie uns brauchen – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Wir kommen aus dem Vogelsberg und sind für Sie in ganz Hessen tätig. Selbstverständlich arbeiten wir nicht religions- bzw. konfessionsgebunden. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt, der unsere Hilfe benötigt. 

Außerdem bemühen wir uns, dass wir für Sie auf dem Laufenden bleiben, damit wir Sie kompetent und umfassend beraten können. Seit April 2017 dürfen wir deshalb als bisher einziger Bestatter im Vogelsbergkreis den Titel „Verbandsgeprüfter Bestatter“ führen!  Natürlich bleibt es auch in Zukunft bei uns immer … etwas persönlicher! 

Anmeldung zum Formalitätenportal

Neu auf unserer Seite: 

Demenzfreundlicher Bestatter – was ist das?

11.09.2020

Demenzfreundlicher Bestatter – was ist das?

Im Frühjahr 2020 durfte ich eines der besten Seminare zur beruflichen Weiterbildung besuchen, die ich bisher erlebt habe. Den Kurs zum „Demenzfreundlichen Bestatter“. Seitdem fällt mir noch mehr auf, wie sehr dieses Thema in der öffentlichen Wahrnehmung fehlt. Die erste Reaktion der örtlichen Zeitung diesbezüglich: „Herr Zielke, das Thema ist zu speziell. Das werden wir wohl nicht bringen.“ Die Reaktionen im Freundeskreis waren ähnlich: „Was ist das?“, „Was soll das?“, „Braucht man das?“. Dadurch wurde mir klar, dass es ein Thema ist, mit dem sich viele noch nie näher auseinandergesetzt haben – und dazu zähle ich mich auch selbst. Bis zu diesem Seminar waren auch für mich Personen, die an Demenz erkrankten, alte Leute, wo es im Kopf halt irgendwann nicht mehr richtig funktioniert und die dann etwas seltsam und vergesslich werden. Viel mehr wusste ich dazu nicht.

Das Seminar hat das geändert. Sibylle Wetzel und Koert Huber haben uns in dem von ihnen konzipierten Seminar für Bestatter zunächst einmal gezeigt, dass Demenzerkrankte keine kleine Randgruppe sind. Allein in Lauterbach gibt es statistisch gesehen zur Zeit 274 Menschen, die eine Form der Demenz haben. Mediziner gehen davon aus, dass diese Erkrankung in den nächsten Jahren immer weiter zunehmen wird, bis sie sich im Jahr 2060 beinahe verdoppelt haben wird auf über 500. Das bedeutet, dass immer mehr Familien mit dieser Krankheit in Berührung kommen werden.

Wie sieht das in der Praxis aus? Ganz unterschiedlich. Aber konstruieren wir einmal einen Fall. Das Ehepaar Schmidt ist seit 50 Jahren verheiratet. Eines Tages wird bei Frau Schmidt eine Demenzerkrankung diagnostiziert. Herr Schmidt kümmert sich rührend um seine Frau und so kommen sie ganz gut zurecht. Doch eines Tages bekommt Herr Schmidt einen Herzinfarkt und stirbt. Nun sind die Kinder gefragt, sich um die Bestattung zu kümmern und um ihre Mutter. Was passiert nun oft – jedenfalls bei einer schon fortgeschrittenen Erkrankung? Die Tochter kommt zu uns ins Institut, wir besprechen alles, was nötig ist und die Mutter wird lieber außen vor gelassen, weil man sie damit nicht belasten will.

Und jetzt komme ich als Demenzfreundlicher Bestatter ins Spiel. Denn dem gut ausgebildeten Bestatter wird diese Situation wahrscheinlich auffallen und er wird es ansprechen. Gemeinsam werden wir nach Möglichkeiten suchen, die Mutter nicht auszuklammern, sondern – wo möglich – einzubeziehen. Warum? Weil es richtig ist. Niemand möchte von der Bestattung eines lieben Menschen ausgeschlossen werden. Das Seminar hat mir gezeigt, dass es fast immer einen Weg gibt, den Abschied gemeinsam zu gestalten. Das muss nicht heißen, dass man der Mutter wirklich zumutet, bei allem dabei zu sein. Aber es kann heißen, dass man auch ihr eine Möglichkeit des Abschieds gestaltet. Aber ist das nicht unnötig? Vergisst ein Demenzkranker (je nach Stadium der Krankheit) nicht sowieso gleich wieder, dass er dabei war? Ja, das mag sein. Aber unnötig ist es trotzdem nicht. Denn zum einen hat man als Angehöriger nie das Gefühl, dass man die Mutter belügen muss – sie war ja dabei. Zum anderen kann es auch bei der Mutter einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

So können wir diesen Familien im Moment des Abschieds helfen kluge Entscheidungen zu treffen, die vielleicht noch auf Jahre hinweg das Zusammenleben erleichtern. Das bringt mir nicht nur ein gutes Gefühl, sondern ist ein echter Mehrwert für die Angehörigen, die sich für uns als Begleiter in der Phase der Trauer entscheiden. Also: „Braucht man das?“ – Ja, unbedingt! Und ist das Thema zu speziell? Nein! Denn es haben viel mehr mit diesem Thema zu tun, als uns im Alltag bewusst ist. Ich bin jedenfalls froh, dass ich diese Fortbildung absolviert habe. Dadurch konnte ich schon einigen Angehörigen verständnisvoller und hilfreicher zur Seite stehen, als ich das vorher gekonnt hätte.

Der grüne Sarg

Wir stellen eine schöne neue Produktlinie vor: die ökologischen Särge von Boskamp Greencoffins. Ein Sarg, den man gerne anschaut. Lesen Sie hier mehr dazu.

Bekanntmachungsservice

Wir haben uns eine Alternative zur Zeitungsanzeige oder zum Trauerbrief einfallen lassen: Unseren Bekanntmachungsservice. Was ist das? Kurz zusammengefasst informieren wir jeden Haushalt in kleineren Orten über einen Todesfall und die anstehenden Trauerfeierlichkeiten. Gerne beraten wir Sie auch zu diesem Service.

Daniel bloggt

Viele Ideen haben bisher keinen Platz auf unserer Internetseite gefunden. Beispielsweise ein paar persönliche Eindrücke von unserem Berufsalltag, Fragen rund um die Themen Bestattung und Trauer usw. Nun haben wir eine Möglichkeit geschaffen, damit man auch dazu etwas lesen kann: Daniels Blog. Viel Freude beim Lesen!

Gedenkvideos

Mit unserem neuen Partner GEDENKSCHMIEDE bieten wir nun einen neuen Service an, der die Trauerfeier noch etwas persönlicher werden lässt. Wir erstellen Ihnen ein ganz persönliches professionelles Erinnerungsvideo. Hier finden Sie mehr dazu.

Mobile Trauerhalle

Unsere mobile Trauerhalle können wir zu vielen Anlässen einsetzen. Sie bietet Schutz vor Wind und Wetter, kann sogar beheizt und beschallt werden. Dadurch sind Trauerfeiern nahezu an jedem Ort möglich. Fragen Sie uns doch nach den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

TREE OF LIFE

Die Alternative zum Friedhofszwang. Von der Baumbestattung hat schon manch einer gehört. Aber eine Baumbestattung im eigenen Garten? Geht das überhaupt? Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten, die es gibt.

Erinnerungsschmuck

imageWir beraten Sie gerne, wenn es um die Erstellung eines ganz persönlichen Schmuckstücks geht. Ob es als Andenken an einen geliebten Verstorbenen dienen soll, oder als Zeichen der Verbundenheit – Fingerabdruck-Schmuck passt hervorragend zu unserem Motto …etwas persönlicher!

 

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